Das Logbuch, das auch ohne Netz mitschreibt.
Skilo ist ein Segellogbuch für Telefon und Tablet – Bordbuch, Törnbuch, wie Sie es an Bord nennen: ein Tipp, ein Eintrag, mit Zeit und Position. Es läuft dort, wo kein Empfang ist, und das ist auf See der Normalfall. Am Ende der Woche stehen Logbuch, Seemeilenbestätigung, Crewliste und Bordkassenabrechnung fertig zum Ausdrucken da.
Auf dem eigenen Webspace kostenlos und ohne Begrenzung. Keine Staffelung nach Personenzahl, keine Zahl von Törns, kein Abo.
Keine Installation aus einem App-Store · läuft in Stufe 0 ohne PHP und ohne Datenbank auf jedem gewöhnlichen Webspace · keine fremden Dienste, keine Werbung, keine Auswertung
Es steht immer nur da, was gerade passt: „Motor aus“ erscheint, wenn der Motor läuft. Jede Kachel schreibt Zeit und Position mit.
Drei Dinge, die am Ende jedes Törns fehlen.
Das Logbuch ist lückenhaft, weil unterwegs niemand schreibt.
Im Manöver hat niemand eine Hand frei für ein Buch. Skilo braucht einen Tipp: große Flächen, mit klammen Fingern zu treffen, und die Kacheln zeigen nur, was in diesem Augenblick möglich ist. Zeit, Position und Antriebsart schreibt das Programm dazu. Vergessenes lässt sich nachtragen – mit dem Ort auf der Karte statt mit eingetippten Koordinaten.
Die Seemeilen sind da, aber nicht nachweisbar.
Skilo zählt aus der Aufzeichnung, nicht aus der Erinnerung – und zwar zurückhaltend: das Zittern des GPS-Empfängers vor Anker und unmögliche Ausreißer fallen heraus, und wie viel das war, steht auf dem Nachweis. Eine zu hohe Zahl auf einem unterschriebenen Papier wäre schlimmer als eine zu niedrige. Frühere Törns lassen sich nachtragen und bleiben als selbst angegeben kenntlich.
Auf See gibt es kein Netz – und die App weiß das.
Eintragen, Karte, Bilder, Ausdrucke: alles läuft ohne Verbindung weiter. Seewetter, nautische Warnnachrichten und Kartenkacheln holt man im Hafen, danach bleiben sie verfügbar – mit ihrem Alter dabei. Eine Vorhersage von gestern ist keine Vorhersage, und Skilo sagt das auch.
Gebaut für Charterwochen und eigene Boote, für Skipper mit Ausbildungsziel und für Crews, die zu mehreren mitschreiben wollen.
Alles Nötige. Nichts, was im Weg steht.
Fünf Gruppen, 36 Funktionen. Jede Gruppe sagt in einem Satz, worum es geht – aufgeklappt stehen die Einzelheiten da.
Unterwegs erfassen
Der Kachelschirm für die Fahrt: große Flächen, nur passende Ereignisse, alles mit Zeit und Position.
Kacheln, die mitdenken
Leinen los, Segel gesetzt, Wende, Anker fest. Es erscheint nur, was der Bordzustand hergibt – „Motor aus“ erst, wenn der Motor läuft. Jede Kachel hat ihren festen Platz und wandert nicht.
Der Stundeneintrag
Wind, Seegang, Sicht, Bewölkung, Luftdruck, Kurs, Loggenstand. Werte vom letzten Eintrag sind vorbelegt – das macht aus einer Ereignisliste ein Logbuch, ohne dass man alles neu tippt.
Nachtragen und berichtigen
Vergessenes lässt sich später eintragen: Ereignis, Zeit, und den Ort auf der Karte zeigen – vorgeschlagen wird die Stelle, an der das Boot laut Aufzeichnung war. Nachträge sind als solche gekennzeichnet.
Die eigene Segelgarderobe
Groß, Fock, Genua, Sturmfock, Gennaker, Spinnaker. Welche Knöpfe erscheinen, richtet sich nach dem, was an Bord ist – ein Charterboot ist nächste Woche ein anderes.
Freies Ereignis
Übungsmanöver, Mann-über-Bord-Übung, Motorcheck: was in keiner Liste steht, bekommt einen eigenen Namen und steht danach wie jedes andere Ereignis im Buch.
Nachtmodus in Rot
Ein Knopf schaltet den Schirm auf Rotlicht. Rot erhält die Nachtsicht – nach einem Blick auf weißen Grund dauert es zwanzig Minuten, bis die Augen wieder etwas sehen. Alle Texte sind auch dort auf Lesbarkeit geprüft.
Aufzeichnung, die ehrlich ist
Der Weg wird alle fünf Minuten festgehalten und endet mit dem Törn, nicht mit der Heimfahrt. Lücken werden gestrichelt gezeichnet und nicht erfunden. Nach „Leinen fest“ und „Anker fest“ hört sie von selbst auf – sichtbar, mit einem Tipp wieder an.
Ohne Koordinaten tippen
Positionen wählt man auf der Karte: das Fadenkreuz steht fest in der Mitte, die Karte wird darunter geschoben – so verdeckt der eigene Finger nicht die Stelle. Zoomen über Knöpfe, auch mit klammen Fingern.
Karte, Wetter und was voraus liegt
Seekartenkacheln, gefahrene Strecke, amtliches Seewetter und nautische Warnnachrichten – im Hafen geholt, auf See verfügbar.
Seekarte und Seezeichen
Die gefahrene Strecke auf OpenStreetMap mit den Seezeichen von OpenSeaMap darüber. Angesehene Kacheln bleiben auf dem Gerät und stehen ohne Netz wieder zur Verfügung.
Amtlicher Seewetterbericht
Der Bericht des Deutschen Wetterdienstes für Nord- und Ostsee mit Wind, Sicht und Seegang je Seegebiet; fürs Mittelmeer die Starkwind- und Sturmwarnungen. Geholt wird nur auf Antippen – und immer mit Ausgabezeit und Alter.
Nautische Warnnachrichten
Die amtlichen Warnnachrichten des Seewarndienstes Emden: geänderte Seezeichen, Kampfmittelsondierungen, Taucherarbeiten, unbekannte Hindernisse. Gezeigt wird, was im Umkreis von 30 Seemeilen liegt – mit dem Abstand vorn.
Reicht das Tageslicht?
Ziel auf der Karte zeigen, und Skilo rechnet Strecke, Dauer und Ankunft gegen den Sonnenuntergang an genau diesem Ort und Tag. Die Geschwindigkeit kommt aus dem eigenen Logbuch, nicht aus einer Annahme.
Markierte Gebiete mit Ablaufdatum
Sperrgebiete, Hinweise und Warnungen als Kreis auf der Karte – mit Gültigkeit. Läuft die Frist ab, ist das Gebiet weg. Ein Gebiet, das nicht mehr gilt und trotzdem stehen bleibt, lässt einen umsonst umfahren.
Beweiskraft statt Wetter-App
Beim „Leinen los“ hängt Skilo den amtlichen Bericht an den Eintrag – mit Quelle, Ausgabezeit und Abrufzeit. Im Streitfall wird genau das gefragt: war die Warnung bekannt? Eine Wetter-App zeigt das Wetter, aber sie bezeugt nichts.
Nach dem Törn
Logbuch, Tagebuch, Bilder und Bordkasse – das, was hinterher jemand ansehen oder abrechnen will.
Logbuch Tag für Tag
Alle Einträge in Bordzeit, mit Position, Antriebsart und Wetterlage. Antippen zum Berichtigen, für ein Foto oder eine Bemerkung. Berichtigt wird durch eine neue Fassung – gestrichenes bleibt sichtbar.
Törntagebuch
Was das Logbuch nicht festhält: wie es war. Nach Tagen geordnet, mit den Bildern des Tages dazwischen. Welche Logbuchereignisse mit hineingehören – Ankern, Leinen los, MOB – bestimmt der Skipper selbst.
Bilder und Diashow
Aufgenommen mit der Kamera oder aus der Mediathek genommen, von jedem Gerät der Crew. Nach Tagen geordnet, als Nadeln auf der Karte und als Diashow – auf ganzem Bildschirm, mit einstellbarer Anzeigedauer und in zufälliger Reihenfolge. Zeit und Ort liest Skilo aus dem Bild selbst; fehlen sie, sucht es die Stelle im Track. Und jeder an Bord kann ein Bild für sich sichern – auch das, was ein anderer geknipst hat.
Bordkasse mit Ausgleich
Wer hat was ausgelegt, wer schuldet wem – auf den Cent verteilt, ohne Rundungsverlust. Posten lassen sich ändern und streichen, jede Änderung steht mit Namen im Protokoll. Auch Mitfahrer dürfen eintragen.
Häfen und Vercharterer bewerten
Schutz, Sanitär, Preis, Erreichbarkeit – kurz notiert, solange man es noch weiß. Beim nächsten Törn im selben Revier steht es wieder da.
Suche über alle Törns
„Wann war ich zuletzt dort“, „wie hieß die Bucht“. Ein Feld durchsucht Logbuch, Tagebuch, Häfen, Bordkasse, Bewertungen, Bilder, Crew und Schiffe – und sagt bei jedem Treffer, woher er kommt.
Nachweise und Papierkram
Seemeilenbestätigung, Crewliste, Übernahmeprotokoll und Törnbericht – fertig zum Ausdrucken oder als PDF.
Seemeilenbestätigung
Je Törn, zum Unterschreiben durch den Schiffsführer – mit Schiff, Revier, Zeitraum, Meilen und Nachtmeilen je Person, samt Befähigungsnachweis. Aufgezeichnete und nachgetragene Meilen stehen in getrennten Spalten.
Seemeilennachweis
Die Liste über alle Törns, wie sie eingereicht wird. Frühere Törns aus dem alten Papierlogbuch zählen mit und bleiben als selbst angegeben kenntlich – genau diese Trennung macht die aufgezeichnete Spalte glaubwürdig.
Weg zum nächsten Schein
Skilo weiß, wie weit es noch ist: rund 300 Seemeilen für den Sportküstenschifferschein (SKS), etwa 1.000 weitere nach dem SKS für den Sportseeschifferschein (SSS). Beim SSS wird ab dem Datum des SKS gezählt, nicht von vorn – sonst stünde da eine Zahl, die bei der Prüfung nicht gilt.
Crewliste für die Hafenbehörde
Zweisprachig, mit Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Ausweisnummer. Wer die Angaben einmal hinterlegt, hat sie auf Knopfdruck – statt sie am Schalter aus vier Telefonen zusammenzusuchen.
Übernahme- und Rückgabeprotokoll
71 Positionen mit Fotos, Zählerständen für Motor, Kraftstoff und Wasser, Unterschriftenfeldern für beide Seiten. Der Beleg gegen jede Kautionsdiskussion – deshalb am ersten Tag ausfüllen, nicht am dritten.
Logbuch und Törnbericht drucken
Das gedruckte Logbuch mit Karte, Ortsnamen und allen Einträgen; der Törnbericht mit Tagebuch, Karte und Bildern. Was auf das Blatt kommt, wählt man vorher – und „Als PDF sichern“ kann jedes Gerät, auch ohne Netz.
Die Daten gehören Ihnen
Logbuch als CSV oder Text, Strecke als GPX – und GPX von einem Plotter lässt sich auch einlesen. Eine vollständige Sicherungsdatei enthält alles einschließlich der Bilder und lässt sich vor dem Einspielen ansehen.
Crew, Geräte und Sicherheit an Bord
Mitschreiben zu mehreren, Abgleich zwischen Geräten – und das, was im Ernstfall gebraucht wird.
Crew per QR-Code oder Link
Am Kartentisch den Code zeigen – oder den Link vorher per Nachricht schicken, denn die Crew kommt selten gleichzeitig an Bord. Kein Konto, kein App-Store. Wer namentlich eingeladen wird, ist beim Beitritt gleich die richtige Person und tippt nichts mehr ein. Wer nur zusehen soll, bekommt einen Mitgucken-Link.
Abgleich, der Lücken verträgt
Jedes Gerät schreibt weiter, auch tagelang ohne Netz. Was hochgeht, wird beim nächsten Empfang nachgeholt; in der Kopfzeile steht, wie viel noch wartet. Codes für späte Mitfahrer lassen sich im Hafen auf Vorrat holen.
Ein Logbuch wird nicht geleert
Einträge werden nie überschrieben: jede Berichtigung ist eine neue Fassung mit Grund und Namen, und jedes Gerät führt eine Prüfkette über seine eigenen Einträge. Wer was wann gemacht hat, steht vollständig da.
Sicherheitseinweisung
Einunddreißig Punkte in sieben Gruppen, zum gemeinsamen Durchgehen: Rettungsmittel, Mann über Bord, Feuer und Wasser, Funk, an Deck. Zwölf davon sind Pflicht und stehen rot, solange sie offen sind. Danach steht im Logbuch, wann eingewiesen wurde und wer dabei war – und auf Papier eine Unterschriftszeile je Person.
Seenotruf zum Vorlesen
Der Wortlaut nach Schema, mit Schiffsname, Rufzeichen, MMSI und der aktuellen Position eingesetzt – auf Deutsch und auf Englisch. Fehlen Schiffsdaten, sagt Skilo das vorher und nicht erst im Ernstfall. Abgesetzt wird über Funk, nie über eine App.
Wachplan und Ankerwache
Ein Wachplan für die Nachtfahrt, mit Hundewachen, damit nicht jede Nacht dieselbe Person die schlechte Zeit bekommt. Die Ankerwache schlägt Alarm, wenn das Boot den Kreis verlässt – und der Ton lässt sich vorher prüfen.
Der Blick des Betreibers
Wer den Server betreibt, sieht auf einer Seite, was darauf liegt: Konten – getrennt nach aktiv, ruhend und nie angemeldet – mit Törns, Bildern und Platzbedarf je Konto. Er kann ein Bordbuch löschen, eine Adresse von Hand bestätigen und unbestätigte Anmeldungen verfallen lassen. Inhalte sieht er nicht: gezählt wird, nicht gelesen.
Mann über Bord
Ein Knopf, der die Position im selben Augenblick festhält und im Logbuch markiert. Er ersetzt die MOB-Taste am Funkgerät nicht – er sorgt dafür, dass die Stelle hinterher noch bekannt ist.
Außerdem: Schiffsdaten mit Masthöhe und Tiefgang · Schiffskarte per QR weitergeben · Motorstunden, Kraftstoff- und Wasserstände · Prüfung der Logbuchvollständigkeit vor dem Ausdruck · Bordzeit je Törn, unabhängig von der Einstellung des einzelnen Telefons · Meldung, wenn ein anderes Gerät etwas eingetragen hat · Beispieltörn zum Ausprobieren, danach löschbar
Auf dem Telefon, ohne App-Store.
Skilo wird im Browser geöffnet und einmal auf den Startbildschirm gelegt. Danach startet es wie jede andere App – nur ohne Konto, ohne Zustimmung zu Store-Bedingungen und ohne dass jemand mitzählt, wie oft es benutzt wird.
iPhone und iPad
- Die Adresse in Safari öffnen.
- Unten auf Teilen tippen.
- Zum Home-Bildschirm wählen.
Auf dem iPhone geht es ohne diesen Schritt nicht: Ortung im Hintergrund, Meldungen und der dauerhafte Speicher stehen erst zur Verfügung, wenn Skilo vom Startbildschirm aus läuft. Das ist eine Grenze von iOS, keine Einstellung in Skilo.
Android
- Die Adresse in Chrome öffnen.
- Oben rechts Menü antippen.
- App installieren wählen.
Am Rechner geht es genauso – dort steht das Symbol zum Installieren in der Adresszeile. Die Bedienung richtet sich nach der Breite: am Telefon die Leiste unten, am Rechner die Spalte links.
Eine gesicherte Verbindung (https) ist Pflicht. Ohne sie geben Browser weder die Position noch den Offline-Betrieb noch die Prüfsummen frei – dann bleibt Skilo ein Formular ohne Ortung. Ein kostenloses Zertifikat gehört bei jedem üblichen Hoster zum Paket und ist in wenigen Minuten eingeschaltet.
Und eine Grenze, die von den Geräten kommt: ein Browser im Hintergrund bekommt keine Position. Skilo hält den Bildschirm wach, solange es offen ist; für eine lange Fahrt gehört das Gerät ans Ladekabel. Lücken in der Aufzeichnung werden gestrichelt gezeichnet und nicht erfunden.
Ihr Logbuch liegt bei Ihnen.
Skilo ist ohne Konto vollständig benutzbar. Dann liegt alles im Browser des Geräts und verlässt es nicht – kein fremder Server sieht Ihre Position, Ihre Crew oder Ihre Bilder. Wer mehrere Geräte abgleichen oder die Crew mitschreiben lassen will, richtet ein Konto auf dem eigenen Webspace ein. Auch dann bleibt das der eigene Server.
Was das praktisch heißt
- Kein Abo, keine Abhängigkeit. Es gibt nichts, was abgeschaltet werden könnte. Wer die Dateien hat, hat das Programm.
- Vollständige Ausgabe jederzeit. Sicherungsdatei mit allem, dazu CSV, Text und GPX. Der Rohexport der eigenen Daten kostet grundsätzlich nichts.
- Datenschutzerklärung und Impressum entstehen mit. Aus den eingetragenen Betreiberdaten – mit Fassungsnummer, damit nachvollziehbar bleibt, wem welcher Text vorgelegen hat.
- Keine fremden Dienste. Kein Analysewerkzeug, keine Werbenetze, keine Schriften von anderswo. Nach außen geht nur, was Sie ausdrücklich holen: Kartenkacheln, Seewetter, Warnnachrichten.
- Drei Rollen an Bord. Inhaber, Mitfahrer und Betrachter. Wer nur zusehen soll, kann nichts ändern – und sieht auch keine Ausweisnummern.
Was der Webspace können muss.
Zwei Ausbaustufen. Die erste braucht buchstäblich nichts außer Speicherplatz – wer nur für sich selbst schreibt, ist damit fertig.
| Stufe 0 – allein schreiben | Beliebiger Webspace. Kein PHP, keine Datenbank. Dateien hochladen, fertig. |
|---|---|
| Stufe 1 – Konto, Crew, Abgleich | PHP 8.1 oder neuer mit pdo_sqlite oder pdo_mysql. |
| Datenbank | SQLite (eine Datei, kein Einrichtungsaufwand) oder MySQL / MariaDB. |
| Webserver | Apache oder nginx. Eine mitgelieferte .htaccess setzt MIME-Typen und Zwischenspeicherregeln. |
| Verschlüsselung | https ist Pflicht – ohne sie keine Ortung, kein Offline-Betrieb, keine Prüfsummen. |
| Einrichtung | Per FTP hochladen. Die Serverprüfung und der Einrichtungsassistent laufen im Browser. |
| Daten | Standardmäßig neben dem Programm; per SetEnv SKILO_DATA auch außerhalb des Dokumentenverzeichnisses. |
| Nicht nötig | Kein Composer, kein Node, kein Übersetzungsschritt, keine Kommandozeile. |
| Geräte | Jedes Telefon, Tablet oder Notebook mit einem aktuellen Browser. Unbegrenzt viele. |
Skilo ist absichtlich ohne Rahmenwerk gebaut: kein Vue, kein React, keine Bibliothek von einem fremden Server. Das hält es auf einfachem Webspace lauffähig – und es heißt, dass ein Update daraus besteht, Dateien zu überschreiben.
Was Skilo kostet – und warum es das kostet.
Die Grenze verläuft nicht durch die Funktionen, sondern dort, wo Daten das Gerät verlassen. Was auf Ihrem Telefon läuft, kostet mich nichts und Sie deshalb auch nicht. Was auf meinem Server liegt, kostet Speicherplatz – und den bezahle ich.
Auf dem eigenen Webspace
Sie betreiben Skilo selbst. Ich sehe nichts davon und berechne nichts dafür.
0 €
dauerhaft, ohne Begrenzung
- Der vollständige Funktionsumfang – alles, was auf dieser Seite steht, ohne Ausnahme und ohne Grenze.
- Beliebig viele Törns, Schiffe, Personen, Bilder und Geräte, dauerhaft.
- Seemeilenbestätigungen mit Prüfnummer aus Ihrem eigenen Register.
- Auch gewerblich: eigene Charterflotte, eigene Segelschule, eigener Verein.
- Nicht weitergeben und nicht für Fremde betreiben. Eigener Betrieb ja, fremder Dienst nein.
Das ist kein Versehen und keine Großzügigkeit, sondern die Rechnung: Ihr Webspace, Ihr Speicher, Ihre Kosten. Der Quelltext liegt offen, weil ein Logbuch, das Positionen aufzeichnet, nachprüfbar sein muss – nicht, damit daraus das Geschäft eines anderen wird. Die genauen Bedingungen stehen in der Lizenz.
Bei mir gehostet
Konto anlegen, losschreiben. Das Logbuch gleicht sich über alle Geräte der Crew ab, dazu 20 Bilder – mehr und länger ab dem Törn-Pass.
0 €
ein Logbuch, dauerhaft
9 €
einmalig je Törn · Bilder 12 Monate
39 €
je Jahr
oder 4,90 € im Monat
- Kostenlos: ein Törn auf dem Server. Logbuch, Track, Tagebuch, Bordkasse und 20 Bilder über alle Geräte der Crew – die Woche gibt also etwas her.
- Kostenlos nicht dabei: Seemeilenbestätigungen, und die 20 Bilder liegen drei Monate auf dem Server, dann nehme ich sie herunter. Weitere Bilder bleiben auf dem Gerät – ansehen, drucken und sichern geht dort genauso, sie gleichen sich nur nicht mit der Crew ab.
- Mit Törn-Pass: die Seemeilenbestätigung – ihre Prüfnummer bleibt dauerhaft im Register, auch in zehn Jahren. 200 Bilder, zwölf Monate auf dem Server; vier Wochen und noch einmal eine Woche vor Ablauf melde ich mich, und Sie holen sie mit einem Tipp herunter.
- Mit Saison oder Monat: alle Törns, alle Bilder, alle Bestätigungen – solange der Pass läuft.
Warum die Bilder befristet sind: sie sind der einzige Posten, der mich dauerhaft Geld kostet. Einmal neun Euro und dafür zehn Jahre Speicher wäre eine Zusage, die sich nicht tragen lässt – und zwar umso weniger, je besser Skilo läuft. Das Logbuch selbst bleibt: es ist Text und wiegt nichts.
Vercharterer, Segelschulen, Vereine
Zwei Dinge, um die in diesem Gewerbe jede Woche gestritten wird, sind in Skilo fertig: das Übernahme- und Rückgabeprotokoll mit Fotos, Zeitstempel und Unterschriftenzeile – und die Seemeilenbestätigung mit Prüfnummer und QR-Code, jederzeit nachschlagbar, statt von Hand auf Papier.
ab 15 € je Schiff und Monat zzgl. MwSt.
Gestaffelt nach Flottengröße, jährlich abgerechnet. Eigene Lizenz zum Selbstbetrieb mit Unterstützung und Aktualisierungen auf Anfrage.
Einrichtung, wenn Sie es nicht selbst machen möchten
Hochladen, Zertifikat, Datenbank, Betreiberdaten: das ist eine knappe Stunde Arbeit für jemanden, der es schon einmal gemacht hat. Abgerechnet wird nur die Zeit, die tatsächlich anfällt, und was zu erwarten ist, sage ich Ihnen vorher.
90 € je Stunde zzgl. MwSt.
Auskünfte per E-Mail kosten nichts.
Alle Preise zzgl. MwSt. Die Seemeilenbestätigung bleibt prüfbar, auch wenn kein Pass mehr läuft: sie bekommt eine Prüfnummer, die dauerhaft in meinem Register steht, und jeder kann sie ohne Konto nachschlagen. Befristet sind allein die Bilder auf dem Server.
Was oft gefragt wird
Brauche ich technische Kenntnisse?
Für die Bedienung nicht. Für die Installation reicht, was man auch für eine Webseite braucht: Dateien per FTP hochladen. Wenn Sie nur für sich selbst schreiben, sind Sie damit fertig – es läuft kein PHP und es wird keine Datenbank gebraucht. Erst Konto, Crew und Abgleich brauchen PHP; dafür gibt es einen Assistenten im Browser, der vorher prüft, ob der Server mitspielt.
Funktioniert das wirklich ohne Netz?
Ja, und das ist der eigentliche Punkt. Eintragen, Aufzeichnung, Fotos, Karte, Logbuch, Ausdrucke – alles läuft ohne Verbindung weiter, weil Skilo vollständig auf dem Gerät liegt. Was von außen kommt, holt man bewusst im Hafen: Seewetter, Warnnachrichten, Kartenkacheln. Danach steht es auch draußen zur Verfügung, immer mit der Angabe, wie alt es ist.
Wie kommt die Crew dazu?
Beim Törn, im Abschnitt „Crew“: „Mitschreiben lassen“. Es kommt beides – ein QR-Code für den, der neben Ihnen steht, und ein Link zum Verschicken per Nachricht oder Mail. Die Crew öffnet ihn mit der normalen Kamera oder dem Finger und schreibt mit – ohne Konto und ohne App-Store. Wer jemanden namentlich einlädt, bekommt einen Code auf diesen Namen: die Person steht danach einmal im Törn statt zweimal. Wer nur zusehen soll, bekommt einen Mitgucken-Link. Weil das Erzeugen eines Codes den Server braucht, kann man sich im Hafen einen kleinen Vorrat holen und ihn draußen ausgeben.
Was passiert bei einem Update?
Sie überschreiben die Dateien, mehr nicht. Beim nächsten Aufruf holt sich die App die neue Fassung; ein vorhandener Datenbestand wird bei Bedarf still nachgezogen, ohne dass etwas verlorengeht. Es gibt keinen Übersetzungsschritt und keine Kommandozeile.
Sind die Seemeilen als Nachweis brauchbar?
Skilo zählt aus der Aufzeichnung und legt offen, was es weggelassen hat: das Zittern des GPS-Empfängers vor Anker und Ausreißer mit unmöglicher Geschwindigkeit. Beides steht als Hinweis auf der Bestätigung. Selbst nachgetragene Meilen – aus einem alten Logbuch oder weil das Telefon einen Schlag lang in der Koje lag – bleiben in einer eigenen Spalte kenntlich. Genau diese Trennung macht die aufgezeichnete Spalte glaubwürdig. Unterschrieben wird von einem Menschen, nicht von einem Programm. Für den Sportküstenschifferschein (SKS) und den Sportseeschifferschein (SSS) ist genau das die Form, in der der Meilennachweis eingereicht wird.
Kann ich Einträge nachträglich ändern?
Ändern ja, spurlos nein. Jede Berichtigung ist eine neue Fassung des Eintrags, mit Zeitpunkt, Namen und Grund; die vorherige bleibt lesbar. Auch Gestrichenes bleibt sichtbar. Ein Logbuch, das sich rückwirkend glätten lässt, wäre als Nachweis nichts wert.
Können meine Daten einfach verschwinden?
Browser räumen ihren Speicher auf, wenn das Gerät voll wird – Safari sogar nach sieben Tagen ohne Besuch. Deshalb fragt Skilo beim Start eines Törns, ob der Speicher dauerhaft angemeldet werden darf, und zeigt den Stand an. Trotzdem gilt die alte Regel: vor dem Törn eine Sicherungsdatei ablegen. Mit Konto liegt zusätzlich alles auf Ihrem Server.
Ersetzt Skilo einen Plotter?
Nein, und es soll es nicht. Skilo zeichnet auf, es navigiert nicht. Für Kurs und Kollisionsverhütung gelten Seekarte und Plotter, für einen Notruf UKW Kanal 16, DSC oder EPIRB. Der MOB-Knopf merkt sich die Position – die MOB-Taste am Funkgerät ersetzt er nicht. Das steht so auch in der App, damit sich niemand auf etwas verlässt, das sie nicht leistet.
Ist das DSGVO-konform?
Ohne Konto verlässt nichts das Gerät – da gibt es keine Verarbeitung durch Dritte. Mit Konto liegen die Daten auf Ihrem eigenen Server, Sie sind Verantwortlicher. Impressum und Datenschutzerklärung erzeugt Skilo aus Ihren Betreiberdaten, mit Fassungsnummer: wer beitritt, bekommt den Text vorgelegt, und ändert er sich inhaltlich, wird erneut gefragt. Personenbezogene Angaben wie Ausweisnummern sieht nur, wer sie braucht.
Kann ich es vorher ausprobieren?
Ja. In Skilo steckt ein Beispieltörn mit Logbuch, Strecke und Auswertung – damit lässt sich alles ansehen, ohne selbst abzulegen, und danach löschen Sie ihn wieder. Wenn Sie vorher mit mir sprechen möchten: schreiben Sie mir, das kostet nichts.
Das Buch, das am Ende der Woche fertig ist.
Nicht das, was man abends noch hätte schreiben sollen.
Fragen vorab kosten nichts – und ich sage Ihnen auch, wenn Skilo für Ihren Fall nicht das Richtige ist.